Letzte Änderung:
18 März, 2010 17:10


 
 
 
 
Tagebuch
Die Entwicklung der Krebsmühle - ein Tagebuch
Tagebücher sind unverzichtbar, wenn man sich später den Ablauf der Ereignisse wieder vor Augen führen will. Nur ist man in heutigen Computer- und Webzeiten nicht mehr gezwungen, reale Bücher vollzuschreiben (im Bild rechts: eines der vielen Info-Bücher, in denen wir dazu-malen alles festhielten, was passierte), sondern hat dafür die Tastatur, um auf der Website festzuhalten, was geschah.
Auf dieser Tagebuch-Seite stellen wir Projekte vor, die von unserem HsH e.V. jenseits der Alltagsarbeit initiiert oder durchgeführt werden oder wurden.
 
Da wir zur Zeit noch sehr damit beschäftigt sind, das Krebsmühle-Gelände fertig-zustellen wird es sich dabei in der Mehrheit um Bauprojekte handeln. Aber für die vielen Freundinnen und Freunde der Krebsmühle ist es sicher auch interessant zu sehen, was sich am Gelände verändert. Dies stellen wir - wo immer möglich - mit Bildfolgen dar.
Indem wir die Projekte in umgekehrter Chronologie darstellen und "Abgefrühstücktes" nicht löschen, entsteht auf dieser Seite ein Tagebuch der weiteren Entwicklung in der Krebsmühle. Aber bitte nicht wundern: Diese Chronologie beginnt erst 2004, bildet also die neueste Geschichte der Krebsmühle ab. Die Zeit davor ab 1978 schildern wir auf unseren Historie-Seiten und unter Aus- und Umbau der Krebsmühle.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

11. Oktober 2009: Unsere neue 'Mühleninsel' wird eingeweiht
Entstanden aus dem Wunsch, im Gelände wenigstens einen Raum für den Verein selbst und die interne Kommunikation zu haben und weitergesponnen aus Impulsen der Zukunftswerkstatt, die wir im Frühjahr miteinander und mit Freunden durchgeführt haben, entstand die Idee, einen Teil unserer Räume aus dem "business as usual" herauszunehmen und in etwas grundlegend Neues zu verwandeln.
Die im oberen Stockwerk des Haupt-gebäudes, neben der therapeutischen Werkstatt von Casa Reha gelegenen Räume - bis dato genutzt als Aus-stellungsräume des Möbelladens und Standort der Klaviere von Piano Olias - sollten (ganz im Sinne der Bemühungen der Krebsmühle, sich neu zu erfinden) eine neue Bestimmung erhalten.
 
Nach sehr umfangreichen Umbaumaßnahmen war es dann am 11.10.2009 soweit: Die Räume konnten als MühlenInsel - zunächst in Erwartung der Baugenehmigung noch inoffiziell - in Betrieb genommen werden.
Entstanden ist ein 'Zentrum für Körper, Geist und Seele', in dem einerseits ein Kreis von TherapeutInnen Kurse in Yoga, Pilates, Reiki, Shiatsu und anderen Techniken zur Regeneration von Körper und Seele abhalten und das andererseits zur Durchführung von Seminaren zur Verfügung steht und angemietet werden kann.
17. Mai 2009 und 6. September 2009: Familienfeste in der Krebsmühle
Ganz im Zeichen der BASA-Stiftung standen unser diesjähriges Frühlings- und Herbstfest. Fast an allen Ständen ging es neben dem Fest-Spass auch darum, Spenden für die Stiftung zu generieren. Der Zweck war eindeutig definiert: Das aus Erlösen und Spenden gesammelte Geld ging an das Projekt "Sprungbrett" des basa e.V.
 
BASA/basa präsentierte sich auch visuell und zum Anfassen. Ursel vom basa e.V. war da - mit eigenem (schön hergerich-teten) Stand und handgemachten Marmeladen, mit denen das Festmotto "BASA - ZERGEHT AUF DER ZUNGE" sinnlich erfahrbar wurde.
Dagegen hatte Diethelms Versuch, BASA Stiftung und basa Verein zu erklären, fast keine Chance.
Die Feste waren gut besucht und haben allen Beteiligten viel Spass gemacht - was angesichts strahlenden Sonnenscheins auch nicht wirklich schwierig war. Dabei stand nicht nur der untere Hof im Zentrum des Geschehens, sondern verteilten sich die Aktivitäten auf dem ganzen Gelände. Wir konnten feststellen, dass unter diesen Bedingungen noch erheblich mehr Besucher "zu verkraften" gewesen wären und nehmen uns vor, zukünftige Familienfeste entsprechend größer anzulegen.
Mai 2009: Ein weiterer Ausbauschritt - Fertigstellung des Pflasters im unteren Hof
Es ist soweit. Nach der gelungenen Umschuldung müssen wir beim Verein nicht mehr jeden Cent einzeln umdrehen. Jetzt werden auch solche Maßnahmen möglich, die bisher aus Geldmangel immer auf später verschoben werden mussten.
Eine dieser Ewig-Baustellen ist der Gartenbereich vor dem Holzhaus, der nie mit einem gescheiten Wegesystem ausgestattet werden konnte.
Da es sich um privat genutztes Gelände handelt, übernimmt der Verein hier die Material- und Gerätekosten, die Arbeit wird von den Bewohnern selbst und unentgeltlich ausgeführt.
Da sowieso gebuddelt werden muss, wird bei der Gelegenheit auch der Rasen erneuert.
 
Eine weitere schon "ewig" anstehende Baumaßnahme war die Vollendung der Hofbepflasterung. "Damals" hatte das Geld nicht gereicht, um den Hof komplett zu pflastern und danach war nie mehr welches da. Nun ja - diesmal haben wir es geschafft, und es reichte sogar noch für einen schönen Belag für die Treppe.
März 2009: Andreas tritt auf (und an) - Kampf dem Unkraut!
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Klimazone zu leben, in der (noch?) alles wächst und gedeiht. Können wir? Wer die Krebsmühle kennt und um die unendlichen Grünflächen weiß, auf denen ständig alles mögliche wächst und gedeiht, kann schon manchmal arg in´s Grübeln kommen.
Denn wenn man nicht aufpasst und ständig Unkraut jätet, ist die Krebsmühle ruck zuck zugewachsen und reif für den nächsten Dornröschenfilm.
Nachdem die letzte Mieterversammlung beschlossen hatte, dass man sich nach bezahlbaren Leuten für die Geländepflege umsehen solle, geschahen zwei Dinge: Zum Einen haben wir Kontakt zum Hochtaunuskreis, Fachbereich Arbeitsförderung aufgenommen und - oh Wunder - von dort zwei Stellen im Rahmen der "gemeinnützigen und zusätzlichen Arbeit nach §16 Abs. 3 SGB II" (vulgo 1-Euro-Jobs ) erhalten. Zum Anderen hatten wir Kontakt mit den Oberurseler Werkstätten für Behinderte.
Während das mit den 1-Euro-Leuten bisher nicht wirklich funktioniert hat, kam von den Oberurseler Werkstätten nach zwei Fehlversuchen im März unser Andreas.
Das war ja nun mal wirklich Glück, denn Andreas und Unkraut - das ist wie Feuer und Wasser. Auf trat der geborene Geländepfleger.
Und seither stehen wir fassungslos und sehen ihn wüten und stellen fest, dass er trotzdem alleine
 
kaum hinterherkommt und fragen uns, wie wir das eigentlich die ganzen Jahre vorher auf die Reihe gekriegt haben? Jedenfalls kennt unsere Begeisterung keine Grenzen. Andreas hat sich schon längst den goldenen Krebsmühle-Verdienstorden verdient und möge uns noch lange erhalten bleiben!
Andreas im Einsatz? Ja, es gibt ein paar Bilder von einem Rodungseinsatz, der leider unterbrochen werden musste, weil irgendein Dussel sich vom damit einhergehenden Feuer belästigt fühlte und die Feuerwehr zu Hilfe rief.
Februar 2009: Die Krebsmühle wird umgeschuldet!
Geschafft! Mit dem Kauf des Krebsmühlengeländes und den dann folgenden Um-, Aus- und Neubaumaßnahmen hatte sich der Verein hoch verschulden müssen. In der Spitze (Mitte der 90er Jahre) lag die Kreditbelastung bei (umgerechnet) über 4 Millionen Euro. Mehr als 30.000 Euro waren monatlich für Zinsen und Tilgung aufzubringen, was am Anfang nur gelang, weil die Krebsmühle-Betriebe (Antik&Laden und Laugerei) überdimensional hohe Mieten auf sich nahmen.
Es gelang zwar im Laufe der Jahre, eine Reihe von Krediten ganz oder zum Großteil abzuschulden - trotzdem lag die Annuität 2008 noch bei gut 25.000 Euro/Monat. Diese Belastung hätte zwar in den kommenden Jahren zu einem zügigen Abbau der Schulden geführt, hat aber bedeutet, dass wir nach der Bedienung der Banken gerade noch etwa 5.000 Euro monatlich für Instandhaltung, Um- und Neubauten zur Verfügung hatten - was bei einem Gelände wie der Krebsmühle nicht nur nicht viel, sondern geradezu nichts ist.
Seit etwa zwei Jahren haben wir daher versucht, unsere Hausbank zu einer Umschuldung zu bewegen. Dies bedeutet: Den Wert des Geländes neu festzustellen und auf dieser Grundlage einen neuen Kredit mit 20jähriger Laufzeit zu vereinbaren, mit dem die vorhandenen Kredite abbezahlt werden können und zum einen noch genügend übrigbleibt, um größere Investitionen sofort durchzuführen, zum anderen eine Annuität entsteht, die monatlich genug Luft lässt, Instandhaltungen und kleinere Baumaßnahmen "aus dem laufenden" zu bezahlen.
Nachdem klar wurde, dass wir dieses Vorhaben mit unserer Hausbank nicht würden umsetzen können, haben wir bei anderen Banken angeklopft und mit der Bank für Sozialwirtschaft AG schließlich die neuen Konditionen vereinbaren können.
Nun gibt es Gelder auch dort nicht geschenkt, sondern nur auf der Grundlage ausreichender Sicherheiten. Diese stecken im Krebsmühlengelände, dessen Wert über die vielen Ausbauten mittlerweile so gestiegen ist, dass er zur Besicherung ausreicht.
Was wir also im Prinzip gemacht haben ist eine Refinanzierung dieser Wertsteigerung, d.h. der vielen unbezahlten Arbeitsstunden, die von den Mitgliedern der ASH (Arbeiterselbsthilfe) hier geleistet wurden. An dieser Stelle daher noch mal heißer Dank an alle ehemaligen Gruppenmitglieder, die daran mitgewirkt haben, ohne eigenes Kapital aus der Ruine Krebsmühle das Anwesen zu machen, das es heute ist.
Bewiesen ist damit, dass eine solche Erfolgsstory - getragen von einem Kollektiv - funktionieren kann. Und Fakt ist nun, dass die Krebsmühle sich aus eigener Kraft in eine Position gebracht hat, aus der sie sich im Rahmen ihrer Gemeinnützigkeit ungefährdet weiter entwickeln kann.
Auf der Grundlage der Umschuldung hat der HSH e.V. seine jährliche Direktspende an die BASA-Stiftung von 12.000 Euro auf 30.000 Euro anheben können.
26. Oktober 2008: Herbstfest in der Krebsmühle
Nach der Spielplatzeröffnung im Mai hatten wir für den 26. Oktober (ein Sonntag und der Übergang zur Winterzeit) ein weiteres Kinder- und Familienfest geplant. Beworben wurde dies vor allem an Kindergärten und Schulen. Unter der organisatorischen Leitung von Jochem Seeger vom Weinhof entstand ein ansprechendes Programm mit Ponyreiten, Kinderkarussell, Feuerwehrübungen und Lagerfeuer.
Nachdem wir tagelang um´s Wetter gezittert hatten (bis zur letzten Minute war Regen gemeldet), blieb es am Festtag überraschend doch trocken und es gab sogar periodenweise Sonne.
Und die Besucher strömten in Scharen in die Krebsmühle. Es kamen fast aus-schließlich Familien mit Kindern.
 
So wurde es dann tatsächlich das große Fest für die ganze Familie, das wir uns erhofft hatten. Die Krebsmühle konnte eindrucksvoll unter Beweis stellen, wie gut sie sich für solche Familienveranstaltungen eignet. Und natürlich kam dabei der neue Kinderspielplatz wieder zu großen Ehren.
Besonders schön war, dass es zu Kooperationen mit einem großen Autohaus (B&K in Bad Homburg, das auch das Kinderkarussell gesponsert hat) und mit der freiwilligen Feuerwehr Weißkirchen kam.
Ein wirklich gelungenes Fest, bei dem zudem Spenden für den Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V. gesammelt und erwirtschaftet werden konnten.
Solcherart Familienfeste wird es im nächsten Jahr sicher wieder geben.
10. Oktober 2008: Wir nehmen unser neues Blockheizkraftwerk in Betrieb
 
Wir hatten gedacht, es wäre noch zu retten: Unser schon 1992 angeschafftes altes BHKW, das niemals richtig zum Einsatz kam. Gerade mal 500 Stunden ist der Motor gelaufen, danach stand es still, bis Peter Schick vom Heizwerk sich Anfang 2008 darum bemühte, es wieder in Gang zu setzen. Dies gelang zwar, löste aber heftige Proteste unserer Mieter aus, die mit dem Lärm des Gerätes nicht leben wollten.
 
Und während wir noch grübelten, wie wir einen effektiven Lärmschutz nachrüsten könnten, schlug das Schicksal zu: Schaden am Generator. Der hatte einfach zu lange nur gestanden und bekanntlich rostet, wer (oder was) rastet. Vor die Frage gestellt, nach den zur Wiederinbetriebnahme bereits investierten 6.000 Euro nun auch noch eine Reparatur des Generators mit mindestens 3.000 Euro zu zahlen - und dabei immer noch nicht zu wissen, ob das Lärmproblem zu bewältigen sein würde - entschieden wir uns für einen radikalen Schnitt: die Anschaffung eines neuen BHKW.
 
Am 10.10.2008 ist es dann soweit: Unser neues BHKW wird in Betrieb genommen.
Links im Bild präsentiert es sich in voller Schönheit: eine kleine, kompakte Kiste, wundervoll geräuschgedämmt - der Gegenwert von 50.000 Euro.
Ob wir den Schritt und diese gewaltige Investition bereut haben?
Ganz klar nein! Zwar hat es noch bis Anfang Januar 2009 gedauert, bis die Kinderkrankheiten behoben waren und wirklich Leistung produziert wurde, aber die war dafür dann auch beachtlich: Im Jahr 2009 hat das Maschinchen 8.200 Betriebsstunden absolviert und damit 115.000 kWh elektrische Energie (etwa ein Drittel unseres Gesamtstromver--brauchs) und rund 260.000 kWh Wärme (etwa 65% unseres gesamten Wärme-bedarfs) produziert.
Das BHKW läuft zwar mit Flüssiggas, also einem fossilen Brennstoff, kommt aber aufgrund seiner Brennwerttechnik und mithin hohen Energieausbeute trotzdem zu einer bemerkenswerten Öko-Bilanz. Angesichts der hohen Laufzeiten wurden durch den BHKW-Betrieb rund 101 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspricht einer Fläche von 13 ha Wald, der zur CO2-Bindung sonst hätte angeplanzt werden müssen. Da wir mit unserem eingekauften Ökostrom aus Wasserkraftwerken zusätzlich 127 Tonnen CO2 einsparen, kommen wir mit dem Gesamtwert von 228 Tonnen auf eine Fläche von 29,3 ha Wald, die für eine entsprechende CO2-Bindung hätten angepflanzt werden müssen.
Diese nun jährlich zu erwartende Entlastung der Umwelt wird alleine das Klima zwar nicht retten, gibt uns aber das Gefühl, das uns Mögliche dazu beizutragen.
 
August 2008: Wir bauen unsere Regenwassernutzungsanlage
Immer wieder diskutiert und angesichts der Dachflächen der Krebsmühle und des enormen Wasserverbrauchs der Ablaugerei naheliegend und ökologisch notwendig ist der Ersatz von Trinkwasser durch Nutzung des anfallenden Regenwassers.
Erkannt hatten wir dies schon lange - die Umsetzung scheiterte jahrelang an den Kosten. Nachdem Publik Forum einen Kredit dafür zur Verfügung stellen konnte, haben wir das Projekt in Angriff genommen.
Wir haben uns ausgerechnet, dass wir bei der Größe unserer Dachflächen gut 1.000 Kubikmeter Trinkwasser einsparen können, wenn wir die Laugerei und möglichst viele Toiletten an eine Regenwassernutzungsanlage anschließen. Auch wenn die Krebsmühle bei den fast 4.000 Kubikmetern Trinkwasser, die sie relativ konstant schon seit Jahren verbraucht, danach immer noch 3.000 Kubikmeter beziehen muss, ist das doch eine relevante Einsparung und ein beachtenswerter Beitrag für die Umwelt.
 
Der Bau wurde zu einer echten Schlacht, weil zusätzlich im Laugereihof noch überhaupt erstmal ein Kanalanschluss hergestellt werden musste. Zudem war es das erste Mal, dass wir uns an eine Tiefbaumaßnahme dieser Dimension gewagt haben.

Aber auch dies haben wir geschafft und können heute - im Mai 2009 - stolz verkünden, dass das Regenwasserleitungsnetz fertiggestellt ist und nahezu alle Toiletten in der Krebsmühle angeschlossen sind, so dass dort Regenwasser zum Einsatz kommt und nicht mehr mit Trinkwasser gespült werden muss.
Die Laugerei haben wir schon im Oktober 2008 auf Regenwasserbetrieb umgestellt.
Und zusätzlich wurden an vielen Punkten im Gelände Aussenzapfstellen angebracht, die ebenfalls mit Regenwasser versorgt werden, so dass nun auch das Blumen- und Rasengießen ökologisch erfolgt. Das Wasser für aussen stellt der Verein den Mietern kostenlos zur Verfügung.
19.-21.September: erste energiesparmesse in der krebsmühle
Das Thema Energie und Energiesparen ist für uns aus ökologischer Sicht sowieso sehr wichtig. Besondere Bedeutung gewinnt es in unserer Veranwortung für unsere Mieter angesichts der rapide ansteigenden Energiekosten. Seit einem Jahr sind wir dabei, über die Optimierung unserer Heizsysteme nachzudenken und haben mit Peter Schick und seiner Firma Heizwerk einen Partner gewonnen, mit dem wir schrittweise ein effektives Nahwärmeverbundsystem in der Krebsmühle umsetzen.
 
Naheliegend also, dass wir spontan begeistert waren von der Idee, in der Krebsmühle eine Energiesparmesse durchzuführen.
Bei dieser ersten Energiesparmesse beschränkte sich unser Part zwar "nur" darauf, das Gelände zur Verfügung zu stellen.
Es wird aber Fortsetzungen geben (unter anderem ist ein Energiesparzentrum mit Energiesparmusterhaus als ständige Einrichtung auf dem Krebsmühlegelände geplant). Und bei der nächsten Messe werden wir unser Nahwärmeverbundsystem mit kombiniertem Einsatz von BHKW und moderner Brennwerttechnik vorführen können.
16. August 2008: der weinhof in der krebsmühle eröffnet
 
Mit dem Weinhof ist ein neuer Mieter in die Krebsmühle eingezogen. Unser Bauteam war mit dem Umbau lange beschäftigt. Trotzdem wäre das an dieser Stelle noch keine Meldung wert, wenn sich im Zuge des Ausbaus der Weinhof-Räumlichkeiten nicht auch im Aussen-bereich erhebliche Veränderungen erge-ben hätten.
 
Mit großer Freude können wir nun verkünden, dass ein bisher sehr vernachlässigter Teil des oberen Hofbereiches in beeindruckender Weise umgestaltet worden ist - ein guter Anfang, um auch im oberen Hof der Krebsmühle das ansprechende Bild zu geben, das sie verdient.
24. Mai 2008: Kinderfest zur feierlichen Spielplatzeröffnung
Endlich mal wieder ein schönes Fest in der Krebsmühle!
Natürlich war wieder alles erst in letzter Minute fertig und musste fleissig improvisiert werden, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht: Den Kindern natürlich und ihren Eltern, aber auch den Bewohnern der Krebsmühle, von denen viele sich spontan für die Verpflegung der Gäste und die Betreuung der Kinder bei den vielfältigen Spielen zur Verfügung gestellt haben.
Vielen Dank, Ihr Lieben und bis zum nächsten Fest!
Zum erstenmal auch dabei: der integrative Reitclub Niederursel e.V. mit seinen Ponys und der Pferdekutsche.
Wer mag, kann sich die Bilderseite dazu ansehen:
 
April / Mai 2008: der Kinderspielplatz wird fertiggestellt!
Starttermin für den Endausbau des Kinderspielplatzes war der 4. April.
Die lange Zeit seit dem letzten Bauabschnitt haben wir für vielfältige Überlegungen genutzt und uns schließlich zu einem ganz großen Schritt entschlossen. Der Kinderspielplatz hat mit einem "Spaceball" der Berliner Seilfabrik eine echte Attraktion erhalten und wird damit die natürliche Lage der Krebsmühle als Tor zu Oberursel (sie ist ja von Frankfurt aus gesehen die "erste Adresse" in Oberursel) entsprechend herausstellen.
Nachdem ein solches Gerät für den Verein aus eigenen Mitteln nicht zu finanzieren ist, haben wir uns intensiv um Spender und Unterstützer bemüht und tun es noch, da das nötige Geld immer noch nicht zusammen ist. Jeder Euro hilft, ist steuerlich absetzbar und fließt direkt in die Spielplatzfinanzierung: Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Kto-Nr 104114418, BLZ 520 604 10 bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft e.G. (EKK). Alle Spielplatzförderer werden auf dieser Website gewürdigt, es sei denn, sie mögen das nicht. Hier die Unterstützer bis zum 24.7., bei denen wir uns auch auf diesem Wege ganz herzlich bedanken:
Die Bauarbeiten dokumentieren wir wie gewohnt mit einer Bildfolge:
Ab Januar 2008: Unser Strom wird ökologisch - Wasserkraft statt Strommix
 
Ein erster wichtiger Schritt in Richtung Ökologie: Ab Januar 2008 beziehen wir unseren Strom von der NaturEnergie AG mit der Garantie, dass dieser ausschließlich mit Wasserkraftwerken produziert wird.
 
Maßgeblichen Anteil an dieser Entscheidung hat einer der Hauptmieter auf dem Gelände, der Verlag Publik Forum. Von dort kam schon zu Beginn des Jahres 2007 die Forderung, stromtechnisch umzudenken und die neuen ökologischen Möglichkeiten (der freien Stromwahl) zu nutzen. Zum Ende des Jahres konnten wir dem bisherigen Versorger kündigen und in einen neuen Vertrag mit NaturEnergie einsteigen.
Dies verteuert unseren jährlichen Strom-bezug um fast ein Drittel oder 14.000 Euro zwar erheblich, führt aber im Gegenzug dazu, dass wir bei unserem Jahresver-brauch von etwa 350.000 kWh jetzt jedes Jahr mehr als 189.000 Tonnen CO2- Ausstoß und 245 g radioaktiven Abfall vermeiden.
Ein erster Schritt wie gesagt - wir planen noch einiges mehr in Richtung Ökologie.
 
 
Dezember 2007: 2. Spendenaktion zur förderung der Jugend in Rhein-Main.
Was sich bewährt hat, kann man getrost auch wiederholen. Wie schon im letzten Jahr konnten die Firmen Antikalandhaus GmbH in Ingelheim, Mainz und - neu - Bad Kreuznach, Antika Landhausmöbel in Aschaffenburg und Antik&Laden in der Krebsmühle in einer Zusammenarbeit mit der Bundesinitiative Unternehmen: Partner der Jugend dazu gewonnen werden, 2% ihres Dezemberumsatzes an die BASA-Stiftung zu spenden. Zusätzlich hat sich in diesem Jahr auch das Restaurant die Linse in der Krebsmühle mit einer Tombola am Spendensammeln beteiligt. Dabei kamen (mit zusätzlichen Spenden von zwei weiteren Unternehmen) für die BASA-Stiftung in diesem Jahr 14.700,- Euro zusammen, d.h. wir konnten das Ergebnis vom Vorjahr sogar noch steigern.
In einer kleinen Broschüre haben wir diesmal über die Spendenverwendung aus 2007 berichtet und die Projekte vorgestellt, für die diesmal gesammelt worden ist. Die Broschüre (997 KB) können Sie downloaden:
Juli bis september 2007: totalsanierung der linse-terrasse
Dass sie saniert werden müsste, war schon lange klar: Die Linse-Terrasse - damals eines der ersten Erweiterungsbauwerke nach Übernahme der Krebsmühle - war schon seit Jahren undicht. Aber seitdem wurde immer nur gestopft und ausgebessert, wenn wieder wo der Regen durchkam - einerseits aus Angst vor den nicht absehbaren Kosten einer wirklichen Sanierung, andererseits, weil die Terrasse für den Linse-Betrieb unverzichtbar war.
Nachdem bei zwei heftigen Sommergewittern im Juni/Juli 2007 der Regen durch die Terrasse hindurch fast ungehindert in die darunterliegenden Räume von Antik&Laden strömte wurde klar, dass mit Flickschusterei nun nichts mehr zu reißen war. Und zum Glück konnte die Linse mit ihrer Aussengastronomie in den neuen Biergarten ausweichen. Das war der Start für die aufwändigste Baumaßnahme des Jahres 2007: Die Totalsanierung der Linse-Terrasse.
Wir zeigen den Fortgang der Arbeiten hier wieder in einer Bildfolge. Klicken Sie auf das jeweilige Bild, wenn Sie es vergrößert betrachten wollen.
Ab Mai 2007: Beginn der Arbeiten am Kinderspielplatz
Sowieso schon ziemlich angeschlagen, hat der Kinderspielplatz durch die Baumaßnahmen für den Linse-Biergarten so sehr gelitten, dass wir uns kurzfristig für den Neuaufbau entschlossen haben. Dabei meint kurzfristig tatsächlich nur den Beschluß und die ersten Säuberungs-Baumaßnahmen. Die Neugestaltung und Einrichtung mit neuen Spielgeräten ist teuer und für den Verein nicht von heute auf morgen zu schaffen.
Zur Zeit ist Diethelm intensiv damit beschäftigt, Fördermittel für die Einrichtung mit Spielgeräten aufzutun. Hoffen wir das Beste!
April 2007: der linse- biergarten entsteht
Der mit großer Euphorie, aber an den Möglichkeiten vorbei geplante Imbissbetrieb "ImBistro" in der Krebsmühle ist nie wirklich zum Laufen gekommen. Die Räume und das Aussengelände - zu Beginn mit viel Liebe entwickelt - standen meistens leer und (wie das immer so ist) wurden nicht schöner durch den Leerstand.
Es hat eine Weile gedauert, die Betreiber der Linse davon zu überzeugen, dass durch die Übernahme der Imbiss-Räumlichkeiten in den Kontext der Linse-Gastronomie eine wesentliche Verbesserung der gastronomischen Situation in der Krebsmühle erreicht werden könnte.
Im April 2007 war es dann endlich soweit: Der Mietvertrag für die Räume, die zum Linse-Biergarten werden sollen, wurde unterzeichnet. Und unmittelbar danach begannen die Umbauarbeiten. Der Biergarten wurde am 26.5. 2007 offiziell eröffnet.
Dezember 2006: Spendenaktion zur förderung der Jugend in Rhein-Main.
Soziale Projekte sind immer auf Geld angewiesen, um ihre Arbeit durchführen zu können. Öffentliche Förderung reicht in der Regel nicht aus. Es geht also darum, Wege zu finden, um zusätzliche Mittel aufzubringen. Naheliegend ist dabei der Gedanke an Betriebe, bei denen ja das Geld erwirtschaftet wird.
Wenn es gelingt, ein Projekt zu definieren, bei dem einerseits Betriebe Geld für soziale Zwecke spenden, diese Großtat andererseits aber werblich verwenden und damit ihre Ökonomie verbessern können, entsteht eine (neudeutsch) "win-win"-Situation für alle Beteiligten. Ein solches Projekt konnten wir im letzten Jahr initiieren.
Die Firmen Antikalandhaus GmbH in Ingelheim und Mainz, Antika Landhausmöbel in Aschaffenburg und Antik&Laden in der Krebsmühle konnten in einer Zusammenarbeit mit der Bundesinitiative Unternehmen: Partner der Jugend dazu gewonnen werden, 2% ihres Dezemberumsatzes an die BASA-Stiftung zu spenden. Dabei kamen (mit zusätzlichen Spenden von zwei weiteren Unternehmen) für die BASA-Stiftung aus dieser Aktion immerhin 13.375,- Euro zusammen. Sicher nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber durchaus ermutigend.
Mai 2004: der parkplatz wird neu angelegt
Die stark gestiegene Zahl der Autos von Mitarbeitern und Bewohnern der Krebsmühle hatte dazu geführt, dass der "untere Hof" - eigentlich gedacht für die Fahrzeuge der Kunden und der Linse-Gäste - ständig zugeparkt war. Ein unhaltbarer Zustand, dem wir im Mai 2004 mit der Neuanlage des Parkplatzes im Eingang zur Krebsmühle abgeholfen haben. Im Gedächtnis bleibt diese Baumaßnahme auch deshalb, weil sie die letzte große Gemeinschaftsaktion "der Krebsmühle" war.
Gemeinsam haben wir es geschafft, auf etwa der gleichen Fläche aus den maximal fünf vorhandenen und nur bei gutem Wetter überhaupt nutzbaren Parkplätzen eine schöne, bei Wind und Wetter nutzbare Anlage mit 25 gekennzeichneten Parkplätzen zu machen.