Datum Letzte Änderung:
6. November 2017,  10:50


NAVTOP
 
 
Laufzeile Verein +++ NACH DEM FEST IST VOR DEM FEST +++ FREUEN SIE SICH MIT UNS AUF UNSER NÄCHSTES GROSSES FAMILIENFEST +++ DAS FRÜHLINGSFEST 2018 FINDET AM 27. MAI STATT +++ GROSS UND KLEIN, FREUNDE, BEKANNTE, VERWANDTE SIND WIE IMMER GANZ HERZLICH EINGELADEN MITZUFEIERN +++  
 
navlinks
Ausbau Regenwasserrecycling
August 2008: Wir bauen unsere Regenwassernutzungsanlage
Immer wieder diskutiert und angesichts der Dachflächen der Krebsmühle und des enormen Wasserverbrauchs der Ablaugerei naheliegend und ökologisch notwendig ist der Ersatz von Trinkwasser durch Nutzung des anfallenden Regenwassers.
Dies zu erkennen ist das Eine - es umzusetzen erwies sich als gar nicht so einfach.
Dabei ist die Technik nicht wirklich herausfordernd. Es benötigt Zisternen zum Sammeln des Wassers, entsprechende Zuleitungen aus den Dachrinnen und eine Pumpstation, die dieses Wasser dann an die Abnahmestationen (Klospülungen etc.) befördert.
Die Grundrisszeichnung unserer Anlage (Bild oben) zeigt, wie es funktioniert. Die Zisterne links hat einen Zulauf für Regenwasser, dieses läuft über einen Grobstoffilter (zum Abfiltern von Blättern usw.) in die Zisterne und verteilt sich über Verbindungsrohre gleichmäßig auf alle Zisternen. Ist der Füllstand erreicht, fließt das weiter ankommende Wasser über ein Ablaufrohr in die Kanalisation.
ZUM VERGRÖSSERN BITTE KLICKEN!
Was die Sache schwierig macht ist die Dimension des Ganzen. Die Schnittzeichnung zeigt die Anordnung der aufgebauten Zisternen. Bei einer Höhe von 3,75 m und einem Durchmesser von 2,70 m für jede Zisterne muss eine Baugrube von rund 15 m Länge, 3,50 m Breite und über 4 m Tiefe ausgehoben werden. 210 Kubikmeter Erde sind herauszubuddeln, zu lagern und anschließend zum Teil wieder zu verfüllen. Für Tiefbaufirmen mag das ein Klacks sein - für uns ist es absolutes Neuland.
Schau´n wir mal, wie´s lief:
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Hier ist die auszuhebende Baugrube schon mal markiert.   Der erste "Spaten"stich.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Arbeiten im Takt - Baggern und Wegfahren.   Na - groß genug?
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Eine solide Schotterschicht wird eingebracht.   Und schon nähern sich die Zisternen auf zwei Tiefladern.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Die Schwierigkeit ist nicht das Einbringen der Zisternen, sondern das Einbringen der Verbindungsrohre, die millimetergenau durch die Dichtungen getrieben werden müssen.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Die drei "Überlauf"zisternen stehen schon mal. Jetzt folgen die Zwischenringe, die mit Mörtel verklebt werden.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Anschließend werden die "Deckel" aufgesetzt und ebenfalls mit Mörtel verklebt. Die drei Überlaufzisternen sind damit so weit fertig montiert.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Jetzt kommt die Hauptzisterne mit den vormontierten Zu- und Abläufen. Die ist noch ein Stück größer als die anderen und kommt daher mit eigenem Anhänger.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Auch da wird ein Deckel draufgeklebt. Die Zisternen stehen und die Sattelschlepper können wieder nach Hause fahren.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Damit die Zisternen mit ansteigendem Grundwasserspiegel nicht aufschwimmen, werden sie in eine Betonplatte eingegossen (das ist der Grund, warum unsere Zisternen unten so "igelig" ausgesehen haben - die "Stachel" sind die Auftriebsicherung und halten die Zisternen in der Betonplatte.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Jetzt wird die ausgehobene Erde wieder in die Grube verfüllt. Den Rest benutzen wir zur Verstärkung unseres Hochwasserdamms.   Auf die Zisternen wird noch je ein Schachtring gemauert, in den dann der eiserne Deckel eingelegt werden kann.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Während die eine Seite schon mit Schotter verdichtet werden kann, geht auf der anderen Seite die Buddelei erneut los: Es entsteht der Graben, in den dann die Wasserzuläufe zur Hauptzisterne verlegt werden.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Wie man sieht, ist auch dies eine komplexe Geschichte, die mit Überlegung und Leidenschaft bewältigt werden muss.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Aber wo ein Wille ist . . . und auf dem rechten Bild kriecht die Verrohrung schon Richtung Dachrinne.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Im Bild links müssen wir durch den Beton in die Ecke, in der das "Maschinenhaus" mit der Pumpstation und der Steuerung der Anlage entstehen soll. Das mittlere Bild zeigt das Werden des Maschinenhauses, im Bild rechts ist es fertig.

Und damit wäre die Baumaßnahme abgeschlossen gewesen, wenn der Laugereihof über einen Kanalanschluss verfügen würde, an den man den Überlauf aus der Zisterne hätte anschließen können. Da dem aber nicht so ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als zusätzlich einen neuen Kanalanschluss herzustellen.
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Und so sieht der Hof aus, nachdem wir die Suche nach dem vorhandenen Kanalrohr ergebnislos abgebrochen und uns direkt zum nächsten Kanalschacht durchgebuddelt haben
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Natürlich wird bei der Gelegenheit ein Regenwasserschacht mitten in den Hof gesetzt, sodass die ständigen Überflutungen im Hof auch endlich aufhören. Aber was für Strecken! Auf dem linken Bild erkennt man ganz unten den Kanalanschluss, und das sieht nicht nur so aus - das ist so weit!
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
Hier noch mal ein Gesamteindruck des Schlachtfelds. Die Aufräumarbeiten haben begonnen . . .
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
. . . und ziehen sich hin . . .
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
. . . und ziehen sich hin . . .
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!   ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
. . . aber fertig wird es doch erstaunlicherweise immer wieder. Wenn wir nun schon mal dabei sind, werden auch die Container versetzt . . .
ZUM VERGRÖSSERN HIER KLICKEN!
. . . und hier ist das (vorläufige) Abschlussbild: Der Zustand des Laugereihofes nach dem Bau der Regenwassernutzungsanlage und dem neuen Kanalanschluss vor dem Winter 2008. Das Schlimme bei Tiefbauarbeiten: man sieht hinterher nichts mehr von dem, was hier geleistet wurde.
 
  Top
 
navrechtsausbau