Letzte Änderung:
1 Juni, 2010 14:56


 
 
 
 
Aktuelle Projekte
Aktuelle Projekte des Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Auf dieser Seite lassen wir die ja ständig laufenden Um- und Ausbaumaßnahmen aussen vor und berichten über aktuelle Projekte, die uns inhaltlich bewegen.
Dies ist zur Zeit der Aufbau und die Weiterentwicklung der MühlenInsel sowie eine Kooperation mit Andreas Hett und seinen Kunsttätern in Oberursel, bei der eine überdimensionale Skulptur für die Einfahrt der Krebsmühle entsteht.
I. Die neue 'MühlenInsel' in der Krebsmühle Top
 
Ein gewagtes Projekt.
Der Aufbau der MühlenInsel ist einer der Schritte im Versuch, die Krebsmühle neu aufzustellen und für die heutige Zeit fit zu machen, sie sozusagen "neu zu erfinden". In unsere Zeit und in die Struktur der Betriebe in der Krebsmühle, die sich - wie die Linse, der Weinhof oder das Gewürzlädchen - über die Nahrung
 
um das körperliche Wohlbefinden kümmern, passt ein Gesundheitszentrum, das sich neben dem Körper auch auf die geistige und seelische Gesundung fokussiert. Dabei kommt es uns vor allem auf Vielfalt an. Der Weg kann also nicht sein, Räume herzurichten und an einen Gesundheitskonzern zu vermieten, sondern ist der, verschiedenen TherapeutInnen die Räume zur Nutzung anzubieten. Dies in der Hoffnung, dass damit schließlich alle Facetten dieses Bereichs bedient werden und ein vielfältiges Angebot entsteht.

Aufbauschritte
Dazu ist notwendig, dass der HsH e.V. selbst in die Pflicht geht und nicht nur den Ausbau und Umbau der Räume übernimmt, sondern auch auf gesicherte Miet-einnahmen verzichtet, um den naturgemäß langsamen Aufbau möglich zu machen.
Mittlerweile sind die Räume fertig und hat die offizielle Eröffnung stattgefunden. Das bereits vorhandene Team umfasst 14 TherapeutInnen mit unterschiedlichen Ansätzen und die ersten Kurse laufen.
Wir sind offen für Anfragen weiterer TherapeutInnen und - gerade in den Anfangs-zeiten - für Anmietung der Räume durch Unternehmen und Institutionen zur Durchführung von Tagungen und Seminaren.
Wer uns beim Aufbau dieses Projekts unterstützen will, tut dies durch entsprechende Mund-zu-Mund-Propaganda.
Alle Informationen zu den Kursen und zu den TheraputInnen finden sich auf den MühlenInsel-Seiten dieser website. Hier der Link zum Anklicken: MuehlenInsel
 
II. Kunst statt Werbung in der Einfahrt zur Krebsmühle Top
 
 
Ein tolles Projekt!
Nachdem wir im Mai 2008 unser neues Krebsmühlen-Logo (roter Krebs auf grünem Mühlrad) entwickelt haben, folgt nun die dreidimensionale Umsetzung.
Etwa drei Meter hoch wird sie werden, die Skulptur mit dem Krebs am Mühlrad, die das doch sehr werbemäßig wirkende Schild an der Einfahrt zur Krebsmühle ersetzen soll. Mit dem Betonsockel, auf dem sie ruhen wird, erreicht sie eine Höhe von rund vier Metern - ein gigantischer und Tonnen schwerer Koloss, der unübersehbar die Einfahrt zur Krebsmühle und gleichzeitig die Oberurseler Stadtgrenze markieren wird.
 
Die Entwurfsskizze wird dem späteren Erscheinungsbild dabei nicht wirklich gerecht. Die Skulptur wird nämlich noch wesentlich plastischer als in der Skizze, da der Körper und die Scheren des Krebses nicht wie der Rest aus Stahl, sondern aus Baumstämmen gefertigt werden.

Kunst als Therapie
Hergestellt wird die Skulptur in der Oberurseler Bildhauerwerkstatt 'Kunsttäter'. Diese verschafft seit Juli 2000 unter Leitung des Kunsttherapeuten Andreas Hett straffällig gewordenen Jugendlichen aus Oberursel und dem Vordertaunus die Möglichkeit, die ihnen aufgebrummten Arbeitsstunden in Form kreativer Auseinandersetzung abzuleisten. Die Objekte aus den Materialien Stahl, Holz oder Ytong werden, in der Ideenschöpfung und Umsetzung, sämtlich von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 bis 20 Jahren selbst hergestellt. Mehr Info zu diesem äusserst spannenden Ansatz gibt es unter www.ahett-kunsttherapie.de
Die Kunsttäter sind ein Projekt des Kultur- und Sportfördervereins Oberursel e.V. (kurz KSfO). Mehr Infos dazu unter www.ksfo.de

Was bisher geschah
Nach intensiver Suche und Einbeziehen sämtlicher Forstämter ist es Andreas tatsächlich gelungen, geeignete Baumstämme zu finden.
 
1. Schritt
"Heute sind Eure Baumstämme gekommen, wir mussten Sie z.T. mit zwei Lastkrähnen bewegen und mit ordentlich Manpower. Nun werden wir am Montag schon mal mit dem Abschälen beginnen.
ES GEHT LOS!!
Anbei ein paar Bilder, die Riesentrümmer - beide zusammen- sind noch rund 1,8 Tonnen schwer! Einer ist Eiche und der andere Rosskastanie!
Ist ein erhebendes Gefühl, wenn man etwas bewegen kann und ein neues Projekt startet."
 
 
 
2. Schritt
"Zur Zeit sind wir dabei, das Spindholz zu entfernen und dabei zeigte sich, wie immer, das die Stämme auch etwas gelitten haben. Gerade bei der Größe und dem damit verbundenen Alter sind das die ersten Komplikationen die auftauchen: Ansätze von altem und fauligem Holz.
Wie immer sind auch unter der Rinde dicke Maden etc., die den Jungs aktuell auch die Lebendigkeit des Waldes aufzeigen und zweien es daher - anfangs - unmöglich machten, daran weiter zu arbeiten, der Ekel war ihnen doch zu groß. Wer hätte das gedacht!

Aber das ist bisher normales Geschäft!"
 
 
 
 
3. Schritt
"Wieder mal ein paar Infos von der Skulptur. Langsam geht es trotz anderer Skulpturen voran. Zuletzt haben sich auch einmal ein paar Schülerinnen des Oberurseler Gymnasiums - im Rahmen eines Klassentreffs in der Werkstatt - am Holzstamm ausprobiert.

Im Dezember haben wir jetzt intensiver am Krebskörper angefangen. Die Bilder oben zeigen die Vorder- und Rückfront. Dies hat aber auch den Hintergrund, dass der große Baumstamm, gedacht für die Krebszangen, nicht so gesund ist wie gedacht.Wir mussten, mit der Kettensäge, viel verfaultes Holz herausschneiden - siehe Foto unten - und leider können wir ein Drittel davon nicht verwenden, was auch heißt, dass wir im Frühjahr noch einmal auf die Suche nach einem Stamm für die zweite Krebszange gehen müssen. Aber bis dahin werden wir uns - ab Januar - verstärkt den anderen beiden Skulpturenteilen zuwenden."
 
4. Schritt
"Wir sind nun wieder an der Skulptur und der Krebskörper bekommt nun langsam eine Rohform. Wir kommen ganz gut voran und haben auch Jungs, die längere Zeit bei uns sind um die Skulptur kontinuierlich weiter zu bearbeiten. Auf dem Bild ist Denis zu sehen, der an allen 3 Öffnungstagen der Werkstatt fleißig dabei ist, um dem Holz eine Form zu geben.
Denis hat zugestimmt, dass sein Name verwendet werden darf, er ist auch sehr stolz darauf, an der Skulptur mitzuwirken."
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Die Durchführung des Projektes wird mehr als 10 Monate in Anspruch nehmen. Wir hoffen auf die feierliche Eröffnung anlässlich unseres Herbstfestes 2010, aber ob das möglich ist? Immerhin geht es ja bei dem Projekt nicht hauptsächlich um die Fertigstellung, sondern um die Art der Fertigstellung. Der Weg ist wichtiger Teil des Ziels.

In der Zwischenzeit werden wir den Fortgang des Projektes mit weiteren Bildern dokumentieren.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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