Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, die Öko-Offensive der Krebsmühle fortzusetzen und mit einer Photovoltaikanlage ein weiteres Beispiel für ökologisch sinnvolle Investitionen zu schaffen und andererseits den Bedenken, hier vielleicht unwirtschaftlich Mittel zu investieren, die an anderer Stelle dringend gebraucht würden, haben wir lange gezögert. Zudem war die Dachhaut an einigen Stellen undicht und musste erneuert werden. Und es fehlte auch das Know-how, um wie sonst gewohnt eine solche Anlage in Eigenregie aufzubauen.
Im Herbst 2009 waren wir froh über die Verzögerung, weil wir für den Ausbau der MühlenInsel Oberlichter brauchten und drei Dachpyramiden in das Dach einbauen mussten. Eine schon vorhandene Kollektoranlage hätte dies arg kompliziert, wenn nicht unmöglich gemacht. Im Zuge der Arbeiten an den Dachpyramiden wurde dann aber auch die Dachhaut komplett erneuert.
So stand weiterer Planung nun nichts mehr im Wege und schließlich fand Diethelm die Lösung: Die Planung und Durchführung des Projekts wurde in die kundigen Hände der Sonneninitiative e.V. gegeben, die zudem noch die Finanzierung und Verwaltung der Anlage übernommen hat.
Mit der Sonneninitiative e.V. wurde zunächst eine Nutzungsüberlassung unserer Dachfläche in einem "Vertrag über die Nutzung von Gebäudedächern zur Gewinnung von Sonnenenergie" vereinbart und eine entsprechende "Dienstbarkeit" im Krebsmühle-Grundbuch eingetragen. Danach konnte es losgehen. |