Letzte Änderung:
1 Juni, 2010 14:56


 
 
 
 
Aus- und Umbau der Krebsmühle
Umbaumassnahmen in der Krebsmühle
 

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Herbst 2008: Wir bauen unsere Regenwassernutzungsanlage
 
 
Wir haben uns ausgerechnet, dass wir bei der Größe unserer Dachflächen gut 1.000 Kubikmeter Trinkwasser einsparen können, wenn wir die Laugerei und möglichst viele Toiletten an eine Regen-wassernutzungsanlage anschließen.
Dies bedeutet eine Reduzierung unseres Trinkwasserbrauchs um 25%.
Die Rollover-Bilder zeigen den Einbau der Zisternen und das gerade fertiggestellte Maschinenhaus.
Der Bau wurde zu einer echten Schlacht, weil zusätzlich im Laugereihof noch überhaupt erstmal ein Kanalanschluss hergestellt werden musste. Zudem war es das erste Mal, dass wir uns an eine Tiefbaumaßnahme dieser Dimension gewagt haben.
Aber auch dies haben wir geschafft und können heute - im Mai 2009 - stolz verkünden, dass das Regenwasserleitungsnetz fertiggestellt ist und nahezu alle Toiletten in der Krebsmühle angeschlossen sind, so dass dort Regenwasser zum Einsatz kommt und nicht mehr mit Trinkwasser gespült werden muss.
Die Laugerei haben wir schon im Oktober 2008 auf Regenwasserbetrieb umgestellt.
Zusätzlich wurden an vielen Punkten im Gelände Aussenzapfstellen angebracht, die ebenfalls mit Regenwasser versorgt werden, so dass nun auch das Blumen- und Rasengießen ökologisch erfolgt.
 
Sommer 2008: Umbauarbeiten für den weinhof
 
Mit dem Weinhof ist ein neuer Mieter in die Krebsmühle eingezogen. Dazu sind umfangreiche Umbaumaßnahmen im Inneren und auch im Aussenbereich der Krebsmühle vorgenommen worden. Was uns ganz besonders freut: Der lange vernachlässigte Geländeteil im "oberen Hof" kriegt endlich ein Gesicht.
 
 
Frühjahr 2008: Der Kinderspielplatz entsteht neu
 
 
1983 war im Zuge einer Projektemesse von mehreren Handwerkskollektiven ein "Kinderhaus" erstellt worden. Schaukel, Wippe und Sandkasten dazu und fertig war unser Kinderspielplatz.
Mehr als 20 Jahre später ist, was davon noch übrig ist, in bedauerlichem Zustand.
Da neben den Spielgeräten auch das Kinderhaus selbst nicht zu retten ist, entschließen wir uns für einen kompletten Neubau des Spielplatzes und erwerben mit dem "Spaceball" der Berliner Seilfabrik ein echtes Kinder-Highlight. Seither ist der Spielplatz der Krebsmühle viel gefragt und viel genutzt und verschafft den Eltern Ruhe bei Ihrem Besuch der Läden und Einrichtugen der Krebsmühle.
 
Juli bis September 2007: Totalsanierung der Linse-Terrasse
 
Dass sie saniert werden müsste, war schon lange klar: Die Linse-Terrasse - damals eines der ersten Erweiterungs-bauwerke nach Übernahme der Krebs-mühle - war schon seit Jahren undicht. Aber seitdem wurde immer nur gestopft und ausgebessert, wenn wieder wo der Regen durchkam - einerseits aus Angst vor den nicht absehbaren Kosten einer
 
wirklichen Sanierung, andererseits, weil die Terrasse für den Linse-Betrieb unverzichtbar war.
Nachdem bei zwei heftigen Sommergewittern im Juni/Juli 2007 der Regen durch die Terrasse hindurch fast ungehindert in die darunterliegenden Räume von Antik&Laden strömte wurde klar, dass mit Flickschusterei nun nichts mehr zu reißen war. Und zum Glück konnte die Linse mit ihrer Aussengastronomie in den neuen Biergarten ausweichen. Das war der Start für die aufwändigste Baumaßnahme des Jahres 2007: Die Totalsanierung der Linse-Terrasse.
 
Frühjahr 2007: Arbeiten an der Grünfläche Zwischen oberem und unterem Hof
 
 
So - reichlich zugewildert - sieht er aus im Frühjahr 2007: Der Gartenbereich zwischen dem Imbiss "Im-Bistro" und dem Spielplatz. Nachdem die Linse ihre Gastronomie um einen Biergartenbereich erweitern will, sind nun wir an der Reihe, die Fläche für dieser Nutzung entspre-chend neu zu gestalten.
 
Mai 2004: Neuanlage des Kundenparkplatzes im unteren Hof
 
Die stark gestiegene Zahl der Autos von Mitarbeitern und Bewohnern der Krebs-mühle hatte dazu geführt, dass der "untere Hof" - eigentlich gedacht für die Fahrzeuge der Kunden und der Linse-Gäste - ständig zugeparkt war. Ein unhaltbarer Zustand, dem wir im Mai 2004 mit der Neuanlage des Parkplatzes
 
gleich links neben der Hofeinfahrt abgeholfen haben. Im Gedächtnis bleibt diese Baumaßnahme auch deshalb, weil sie die letzte große Gemeinschaftsaktion "der Krebsmühle" war.
Gemeinsam haben wir es geschafft, auf etwa der gleichen Fläche aus den maximal fünf vorhandenen und nur bei gutem Wetter überhaupt nutzbaren Parkplätzen eine schöne, bei Wind und Wetter nutzbare Anlage mit 25 gekennzeichneten Parkplätzen zu machen.
 
 
 
 
Und zwischen 1992 und 2004 ist nichts passiert? Aber hallo! Hier fehlen noch eine Menge Ausbauschritte. Die werden kontinuierlich weiter eingefügt (immer dann, wenn sich ein bisschen Zeit findet).
 
 
 
 
1992: Der Winkelbau entsteht
 
Jetzt hatten wir Architektinnen-Know-how, ein gutes Bauteam und eine Bank, die uns Baumaßnahmen finanzierte. Die große Hürde war danach das Bauamt, das "eigentlich" keine Erweiterungs-bauten auf dem Gelände zulassen wollte. Für den Winkelbau auf der ehemaligen Wiese mussten wir uns also was einfallen lassen.
 
 
1991: Erweiterung des Ladens - Neubau der Möbelhalle
 
 
Das alte Foto aus 1978 zeigt den an das Hauptgebäude angeflickten Lagerschup-pen noch unverändert, lediglich mit gelber Lackfarbe angepinselt.
Lange mussten wir mit diesem Zustand leben. Erst 1991 fanden wir eine Bank, die bereit war, uns weitere Ausbauten zu finanzieren. Mittlerweile war Sabine zu uns gestoßen, die - Wahnsinn! - gelernte Architektin war. Ausserdem hatten wir ein echtes Bauteam auf die Beine gestellt. So wagten wir uns dann an das einzig Sinnvolle: den Komplettabriss und kompletten Neubau der Halle.
 
1988: Das 'Alte Haus' wird ausgebaut
 
 
Das ehemalige Müller-Wohnhaus als Anbau an das Mühlengebäude war 1881 durch Brand zerstört und im selben Jahr wieder aufgebaut worden. Nach 1952 wurde kein Brot mehr gemahlen: Die Mühle und auch das Wohnhaus standen seither leer und verfielen.
Das Schwarzweißbild zeigt den Zustand im Jahr 1978 (bei Übernahme). Das Farbbild stammt aus dem Jahr 2007.
 
1984 bis 1990: Weiterer Umbau der Hofgebäude Nach Bau der Linse-Terrasse
 
Na, was ist denn hier los? Die Vorher-Nachher-Situation zeigt den Ladenein-gang nach dem Bau der heutigen Linse-Terrasse. Von dieser Baustelle gibt es leider kein Bild. Unterhalb der Terrasse sind neue Ladenräume entstanden, dazu der neue Eingang. Rechts im Bild die von unserer Lernwerkstatt gebaute Treppe zur Terrasse.
 
Ab 1978 bis heute: Der Ausbau des Mühlengebäudes
 
 
Na, das sieht doch im Vergleich mal wieder recht beeindruckend aus. Das alte Schwarzweiß-Foto zeigt den Zustand des Mühlengebäudes 1978 bei unserer Übernahme. Nachdem das Dach über viele Jahre ausgerechnet auf der Wetterseite komplett abgedeckt war, stimmt hier natürlich garnichts mehr. Den langen Weg zur heutigen Situation dokumentieren wir in der Bildstrecke.
 
ca. 1980: Der Kunden-/GästeEingang wird gestaltet
 
Nicht wirklich einladend war die Eingangssituation in unser Café und unseren Laden für die Kunden und Gäste bei Übernahme der Krebsmühle.
Aus eigener Kraft hätten wir die Ver-wandlung sicher nicht hingekriegt (würden wir heute noch nicht schaffen, weil es sich hier um eine meisterhaft aus-geführte Zimmermannsarbeit handelt).
Zum Glück hatten wir zu dieser Zeit ständig die reisenden Handwerksgesellen von "Axt und Kelle" zu Gast, die uns beim Ausbau halfen. In der Diskussion entstand die Vorstellung eines Anbaus in traditioneller handwerklicher Bauweise. Das Ergebnis ist im Bild zu sehen. Den Umbau zeigen wir in einer Bildfolge.
 
 
Ab 1978 bis 1984: Erster Aus- und Umbau der Hofgebäude
 
 
Diese Bild-Gegenüberstellung zeigt den Zustand der unteren Hofgebäude und des Hofes zum Zeitpunkt unserer Über-nahme der Krebsmühle 1978 und den Ausbaufortschritt bis etwa 1984. Noch nicht wirklich ein AHA-Erlebnis, sondern gerade mal fertig für eine erste Nutzung. Und schon dies war ein weiter Weg . . .